lonely sky~Lonely Sky~ feat. ~Clover by CLAMP~

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Und schon wieder du.

(gestern nacht im zuge der schlaflosigkeit und des 'ich muss es aus mir raußkotzen, sonst kann ich noch weniger schlafen' in mein skizzenbuch gekritzelt)

- wie gut, dass ich diesen text wieder wegradieren kann -
denn eigentlich habe ich dich ja vergessen.
zumindest ist es das, was ich mir einrede.

aber dann denke ich doch an dich,
wie an einen gegenstand,
den man gern hatte.
sehr gerne.
den man aber verloren hat...
...und weiß, dass man ihn
nie
wiederfinden wird.

manchmal liege ich nachts wach und vermisse dich. ein 'du', das ich momentans so selten in dir erkenne. eine gemeinsame zeit, erlebnisse, verbrachte stunden, nächte, die eigentlich nicht vorhanden waren.
und ich habe lust, sinnlose dinge zu tun, wie dir zu sagen, dass du mir fehlst. und dass ich dich nicht mag. dass du mir auf den geist gehst. dass du mich wütend machst. SO wütend.
und genau deshalb mag ich dich dann doch.
noch nie lagen zuneigung und abneigung so nah beisammen bei mir.
sinnlose dinge, weil ich dich eh nie wiederfinden werde. praktisch existierst du ja gar nicht in meiner welt. du hast es nie getan.

und doch sind spuren da, wo eigentlich keine sein können.

es ist nachts.
27.9.10 21:29


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wir.

ich glaub, ich bin in uns ertrunken.




die zeit die wir zusammen waren hat sich so sehr ausgedehnt, sich überdehnt und aufeinmal war ich in einem großen see, links und rechts kein ufer. nur noch wir. oben und unten. überall wir. ein see aus uns und unseren gefühlen.

endlosigkeit.

ich bin geschwommen und geschwommen.

ertrunken.




aber vielleicht sehe ich am grund das ufer. letztendlich macht es ja keinen unterschied, ob man die oberfläche vom grund oder aus der luft betrachtet? wenn der grund nur tief genug ist.

vielleicht ist das dann der abstand, den ich so sehr brauche.
vielleicht schaffe ich es dann endlich, unsere endlosigkeit, die sich wie ein unendliches garn um mich gewickelt, zu entwirren. zu schrumpfen.

in etwas greifbares.
7.9.10 20:10


vergessen.

ja, es war wirklich wie ein traum.
eine woche später wirkt alles so unwirklich.
als wäre es nie passiert, als hätte ich alles nur geträumt.

ich kann ihn nicht mehr spüren.
den festen druck deiner hände in meinem nacken.
der sich in meinen rücken eingebrannt hatte.

ich kann es nicht mehr sehen.
das tattoo auf deinem rücken.
das mich zugegebenermaßen unglaublich beeindruckt hat.
das ich am liebsten eine ewigkeit nachgefahren hätte.

ich weiß nicht mehr, wie es ist, in deine augen zu sehen.
deine augen, die mich gleichzeitig angezogen und abgestoßen haben.
irgendwie.
ich habe noch nie so dunkle augen gesehen.

ich habe deinen geruch schon wieder vergessen.
wobei dein geruch eigentlich nicht der war, der mich sonst so anzieht.
trotzdem fand ich ihn überraschend angenehm.

ich weiß nicht mehr, wie es war, als deine hand kurz in meiner lag.
ich weiß nur noch, dass sie warm war.

ich kann sie nicht mehr hören.
deine stimme.
auch wenn sie das einzige war, was ich vorher schon wirklich kannte.
deine stimme...

deine stimme...
zu der ich so gerne die augen geschlossen habe.

wenn ich videos von dir sehe, werden diese nur von meiner leeren hülle betrachtet.
ich selbst werde augen, ohren und herz verschließen.

ich habe dich vergessen.

und dabei soll es bleiben.

dabei wird es bleiben.
26.8.10 14:38


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